AI: Deep Dive.

Ein experimenteller Podcast über künstliche Intelligenz.

Im Zentrum steht nicht nur die Frage, was KI technisch kann, sondern auch, wie sie unsere Vorstellung von Sprache, Wissen, Wahrnehmung und Wirklichkeit verändert.

Das Projekt habe ich gemeinsam mit Marcus Vial entwickelt.
AI: Deep Dive ist nicht nur ein Podcast über KI, sondern auch ein Medienexperiment. Die Stimmen im Podcast sind synthetisch erzeugt. Was wie ein Gespräch klingt, ist Teil des Konzepts: KI wird hier nicht nur thematisiert, sondern selbst zum Medium.

Dadurch verschiebt sich auch die Perspektive. Der Podcast fragt nicht nur, was KI ist oder was sie leisten kann, sondern auch, was geschieht, wenn KI selbst zu Stimme, Form und Träger von Kommunikation wird. AI: Deep Dive bewegt sich damit zwischen Wissensvermittlung, Medienreflexion und experimentellem Format.

Der Podcast ist auf Englisch. Das ist eine bewusste Entscheidung. Zum einen wirken synthetische Stimmen in dieser Sprache derzeit meist natürlicher. Zum anderen eröffnet Englisch einen direkteren Zugang zu vielen Begriffen, Quellen und Diskursen, die das Feld der KI prägen.

In inzwischen mehr als 50 Episoden beleuchtet AI: Deep Dive sehr unterschiedliche Perspektiven auf künstliche Intelligenz. Das Spektrum reicht von neuronalen Netzen, Transformern und Prompt Engineering über Robotik, Computer Vision und KI-Agenten bis hin zu Fragen von Ethik, Identität, Sprache, Bildung, Spionage, Geschichte und gesellschaftlicher Wirkung.

Worum es geht

AI: Deep Dive bewegt sich zwischen Grundlagen, Anwendungen und weiterführenden Fragen, zum Beispiel:

  • Wie funktionieren Sprachmodelle, neuronale Netze und Transformer?

  • Was passiert beim Prompting, und warum sind Worte dabei so entscheidend?

  • Was bedeutet Intelligenz, wenn sie nicht mehr biologisch ist?

  • Wie verändert KI Wissensarbeit, Kommunikation und Entscheidungsprozesse?

  • Wie verändert sie Bereiche wie Fertigung, Bildung, Forschung, Sicherheit oder Spionage?

  • Was leisten KI-Agenten, multimodale Modelle, Computer Vision oder Robotik tatsächlich?

  • Wie verändert KI Sprache, Wahrnehmung und Identität?

  • Was passiert mit Vertrauen, wenn Systeme überzeugend formulieren, simulieren und täuschen können?

  • Welche neuen Fragen entstehen dort, wo KI nicht nur Werkzeuge verändert, sondern auch unsere Begriffe von Wissen, Kreativität und Selbstverständnis?

Warum dieser Podcast?

Weil KI nicht nur technische Prozesse verändert. Sie verändert auch, wie wir kommunizieren, wie wir Wissen einordnen, wie wir entscheiden und worauf wir vertrauen. AI: Deep Dive ist ein Versuch, dafür ein Format zu schaffen, das technische Klarheit mit kultureller, philosophischer und medialer Reflexion verbindet.

Der Podcast soll ein Raum sein, in dem man KI nicht nur erklärt bekommt, sondern wirklich durchdenken kann. Manche Folgen sind grundlegend, andere experimenteller. Manche bleiben nah an Technologie und Anwendung, andere führen bewusst in Randzonen des Themas, dort, wo KI auf Geschichte, Natur, Sprache, Bewusstsein oder Macht trifft. Viele Fragen aus dem Podcast berühren auch meine praktische Arbeit: Wie verändert KI Organisationen, Kommunikation und Entscheidungsprozesse? Was verschiebt sich in unserem Verständnis von Wissen, Sprache und Verantwortung? Und was bleibt, wenn man den Hype weglässt?

Zugleich ist AI: Deep Dive selbst Teil dieser Untersuchung. Das Projekt stellt Fragen nach Stimme, Autorschaft, Glaubwürdigkeit und der Rolle synthetischer Medien in einer Welt, in der Kommunikation zunehmend von KI mitgeprägt wird.

Beispielepisoden

  • Eine Folge über die mögliche Verbindung von Quantencomputing und KI, zwischen physikalischer Grundlage, technologischer Vision und der Frage, was davon realistisch ist.

  • Über die Schnittstelle von KI und Lean Manufacturing: wo reale Entlastung und bessere Prozesse entstehen können und wo technologische Möglichkeiten an organisatorischen Voraussetzungen scheitern.

  • Eine Folge an der Grenze von Biologie, Metapher und Technologie. Was myzelartige Netzwerke mit dezentraler KI verbindet und warum solche Analogien zugleich aufschlussreich und begrenzt sind.

  • Über KI im Feld von Spionage, Überwachung und Täuschung und über die Frage, wie sich Vertrauen verändert, wenn Maschinen glaubwürdig simulieren können.

  • Eine Folge über den Übergang von der Attention Economy zur Intention Economy und darüber, wie KI beginnt, nicht nur Aufmerksamkeit, sondern auch Motive und Entscheidungen zu beeinflussen.