Vorträge
Ich spreche über digitale Prozessautomation, Künstliche Intelligenz und die Frage, unter welchen Bedingungen daraus im Arbeitsalltag echte Wirkung entsteht.
Mich interessiert nicht nur, was technologisch möglich ist, sondern auch, wie diese Möglichkeiten so eingebettet werden, dass sie in der Praxis tragen. In meinen Vorträgen verbinde ich konkrete Anwendungsfelder und technologische Einordnung mit einem systemischen Blick auf Prozesse, Verantwortlichkeiten, Entscheidungslogiken und organisationale Wirksamkeit.
Bisher habe ich vor allem firmeninterne Schulungen und Vorträge zu KI- und Automatisierungsthemen gehalten, darunter mehrere Online-Formate mit bis zu 90 Teilnehmenden sowie ein Präsenzvortrag vor rund 120 Personen.
Meine Vorträge richten sich besonders an Führungskräfte, Digitalisierungs- und Transformationsteams, Operational-Excellence-Verantwortliche sowie an alle, die digitale Möglichkeiten nicht nur verstehen oder einführen, sondern so gestalten wollen, dass daraus verlässliche Entlastung, bessere Entscheidungen und tragfähige Zusammenarbeit entstehen.
Formate
Keynote / Impuls (30–45 Min) · Vortrag mit Q&A (45–60 Min) · Panel/Interview · Workshop/Deep Dive
Themen
-
Die Logik hinter Zurückhaltung
Mein Blick auf dieses Thema: Zurückhaltung ist oft kein Motivationsproblem, sondern eine vernünftige Reaktion auf ein System, das Eigeninitiative riskant oder folgenlos macht.
In vielen Organisationen fehlt es nicht an Motivation. Die meisten Menschen sehen sehr genau, was Reibung erzeugt, Zeit kostet oder vermeidbare Fehler produziert. Trotzdem bleiben Verbesserungsideen oft unausgesprochen, weil Zurückhaltung unter realen Bedingungen häufig die vernünftigere Reaktion ist.
Der Vortrag verschiebt den Blick deshalb weg von Appellen nach mehr Beteiligung und hin zu der Frage, welche Rahmenbedingungen Mitdenken, Offenheit und Initiative erschweren. Im Zentrum stehen Muster, durch die Beteiligung im Alltag entweder blockiert oder begünstigt wird, etwa wenn zusätzliche Hinweise vor allem Mehrarbeit erzeugen, Verantwortung unklar bleibt oder Rückmeldungen folgenlos versanden.
Das Publikum nimmt mit:
ein klareres Verständnis dafür, warum Verbesserungsideen oft nicht eingebracht werden
typische organisationale Muster, die Mitdenken und Ownership erschweren
konkrete Ansatzpunkte, um Beteiligung sicherer, fairer und wirksamer zu machen
-
Mein Blick auf dieses Thema: Automatisierung ist dann sinnvoll, wenn sie reale Entlastung schafft, nicht wenn sie Komplexität nur verlagert.
Automatisierung ist kein Selbstzweck. Nicht alles, was sich technisch automatisieren lässt, wird dadurch automatisch besser. Häufig wird Komplexität nur verlagert, neue Abhängigkeiten entstehen oder Prozesse werden schneller, aber nicht sinnvoller.
Der Vortrag zeigt, woran sich erkennen lässt, welche Abläufe sich tatsächlich für Automatisierung eignen, welche Voraussetzungen erfüllt sein sollten und wo typische Denkfehler liegen. Im Mittelpunkt steht ein pragmatischer Blick auf Entlastung, Prozessqualität und den Unterschied zwischen technischer Machbarkeit und echter Verbesserung, zum Beispiel bei wiederkehrenden Freigaben, manuellen Datenüberträgen oder fehleranfälligen Standardabläufen.
Das Publikum nimmt mit:
Kriterien, um sinnvolle von unproduktiver Automatisierung zu unterscheiden
typische Fehlerbilder in Automatisierungsprojekten
ein praxisnahes Raster für wirksamere digitale Abläufe
-
Mein Blick auf dieses Thema: Der Nutzen von KI entscheidet sich selten nur am Modell, sondern an ihrer Einbettung in Abläufe, Verantwortung und Qualitätsanforderungen.
KI ist eine neue Form digitaler Unterstützung in Wissensarbeit, Kommunikation und Entscheidungsprozessen. Ihr Nutzen entscheidet sich jedoch nicht allein an der Qualität des Modells, sondern daran, wie sie in Abläufe, Verantwortlichkeiten und Qualitätsanforderungen eingebettet wird.
Der Vortrag ordnet ein, wo KI heute realen Mehrwert schafft, welche Grenzen nüchtern betrachtet werden sollten und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit sie zuverlässig unterstützt, statt neue Unsicherheit zu erzeugen. Es geht um Einsatzfelder, Qualitätskontrolle, Verantwortung und eine Integration, die praktikabel bleibt, etwa bei Recherche, Textentwürfen, Zusammenfassungen, Wissensaufbereitung oder der Vorbereitung von Entscheidungen.
Das Publikum nimmt mit:
eine realistische Einordnung von Chancen und Grenzen aktueller KI
Kriterien für sinnvolle Einsatzfelder im Arbeitsalltag
zentrale Anforderungen an Qualität, Verantwortung und verlässliche Nutzung
-
Mein Blick auf dieses Thema: Technologie verändert nicht nur Prozesse, sondern auch die Bedingungen, unter denen Menschen wahrnehmen, entscheiden und Verantwortung übernehmen.
Technologie verändert nicht nur Prozesse, sondern auch Erwartungen, Kommunikation und Zusammenarbeit. Sie beeinflusst damit die Bedingungen, unter denen Menschen handeln, entscheiden und Verantwortung wahrnehmen, in Organisationen ebenso wie darüber hinaus.
Der Vortrag richtet den Blick auf diese größere Ebene: Wie verändern digitale Systeme unser Verständnis von Effizienz, Transparenz und Steuerung? Welche Nebenwirkungen entstehen, wenn Orientierung zunehmend über Tools, Kennzahlen und digitale Infrastrukturen vermittelt wird? Ziel ist eine differenzierte Einordnung, die weder euphorisch noch kulturpessimistisch argumentiert.
Das Publikum nimmt mit:
einen erweiterten Blick auf die Wirkung digitaler Systeme über reine Effizienzfragen hinaus
ein besseres Verständnis dafür, wie Technologie Verhalten, Normen und Erwartungen mitprägt
Denkanstöße für einen reflektierteren Umgang mit digitaler Steuerung
-
Mein Blick auf dieses Thema: Zwischen einer überzeugenden Demo und einer verlässlichen Nutzung im Alltag liegt meist mehr organisatorische Arbeit, als zunächst sichtbar ist.
KI-Agenten wie Custom GPTs oder Gems versprechen Entlastung, scheitern in der Praxis aber häufig an unklaren Aufgaben, fehlender Qualitätskontrolle oder mangelnder Einbettung in bestehende Abläufe. Zwischen Demo und verlässlicher Nutzung liegt oft mehr organisatorische Arbeit, als zunächst sichtbar ist.
Der Vortrag zeigt, wann KI-Agenten sinnvoll eingesetzt werden können, welche Rollen sie tatsächlich übernehmen sollten und wie man sie so gestaltet, dass sie stabil und nützlich bleiben. Im Zentrum stehen Aufgabenklärung, Prozessintegration, Zuständigkeiten, Grenzen und ein pragmatisches Qualitätsverständnis, etwa bei internen Wissenshelfern, standardisierten Anfragen oder unterstützenden Assistenten für wiederkehrende Aufgaben.
Das Publikum nimmt mit:
eine realistische Einschätzung sinnvoller Einsatzfelder für KI-Agenten
die häufigsten Gründe, warum agentische Lösungen in der Praxis scheitern
grundlegende Prinzipien für eine verlässliche und alltagstaugliche Umsetzung
-
Neben den genannten Schwerpunkten spreche ich auch zu angrenzenden Themen - etwa zu AI Literacy, Prompting, digitaler Wissensarbeit oder der Einführung neuer digitaler Werkzeuge im Arbeitsalltag.
Wenn du bereits ein konkretes Thema, eine Zielgruppe oder einen bestimmten Anlass im Blick hast, schick mir gern ein paar Stichpunkte. Ich gebe dir eine ehrliche Rückmeldung, ob ich dazu sinnvoll beitragen kann und welches Format dafür passt.